Manuel Minor | Manuel Minor Mit Antonia und Carsten Muth im Heimatmuseum Singhofen
Gemeinsam mit Antonia war ich im Heimatmuseum Singhofen zu Besuch. Carsten Muth, der 1. Vorsitzende des Heimatvereins Singhofen, nahm sich viel Zeit und führte uns durch die Ausstellung. Dabei wurde schnell deutlich, wie viel Geschichte, Arbeit und ehrenamtliches Engagement in diesem besonderen Ort steckt.
Das Heimatmuseum befindet sich in einer früheren Scheune, die der Heimatverein im Jahr 1991 übernehmen konnte. Aus dem alten Gebäude wurde mit vielen freiwilligen Helfern und großer Unterstützung aus dem Ort ein Museum, das heute die Geschichte Singhofens lebendig hält. Viele Exponate stammen von Bürgerinnen und Bürgern aus Singhofen. Zu sehen sind unter anderem alte Werkzeuge, Gegenstände aus dem früheren Dorfleben, Erinnerungen an Handwerk, Landwirtschaft und Bergbau sowie zahlreiche historische Fotos.
Besonders beeindruckend ist die Originalurkunde aus dem Jahr 1139, in der Singhofen erstmals erwähnt wurde. Sie zeigt, wie weit die Geschichte des Ortes zurückreicht und welche Bedeutung es hat, solche Zeugnisse zu bewahren.
Für mich war der Besuch ein starkes Beispiel dafür, was Ehrenamt leisten kann. Aus einer alten Scheune ist ein lebendiger Ort der Erinnerung geworden. Hier wird Geschichte nicht nur gesammelt, sondern für die Menschen im Ort und für Besucher erlebbar gemacht.
Auch Ortsbürgermeister Detlef Paul begleitete den Besuch und machte deutlich, dass die Ortsgemeinde die Arbeit des Heimatvereins unterstützt. Diese Zusammenarbeit ist wichtig, denn solche Einrichtungen leben von Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich mit ihrer Gemeinde verbunden fühlen.
Ich danke Carsten Muth herzlich für die interessante Führung, Detlef Paul für den Austausch und allen Aktiven des Heimatvereins Singhofen für ihren Einsatz. Das Heimatmuseum zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll es ist, die Geschichte unserer Dörfer zu bewahren.